Wie wählt man das Material der Rohrleitungsheizung aus?

  1. Die Materialauswahl vonRohrleitungsheizungenwirkt sich direkt auf ihre Lebensdauer, Heizleistung und Sicherheit aus und muss umfassend anhand von Kernfaktoren wie den Eigenschaften des Arbeitsmediums, der Temperatur, des Drucks und der Korrosivität beurteilt werden.
Rohrleitungsheizung für Öl

1. Kernfaktoren, die die Materialauswahl beeinflussen

Eigenschaften des Arbeitsmediums:

Ob das Medium ätzend ist (z. B. Säure-Base-Lösungen, Meerwasser, chemische Abfallflüssigkeiten usw.);

Ob das Medium Verunreinigungen enthält (wie Partikel, Sedimente usw., die Verschleiß verursachen können);

Ob das Medium lebensmittelecht oder pharmazeutisch ist (muss die Anforderungen an Sauberkeit und Niederschlagsfreiheit erfüllen).

Arbeitstemperatur:

Die Hochtemperaturbeständigkeit verschiedener Materialien variiert erheblich bei Raumtemperatur (≤ 100 °C), mittlerer Temperatur (100–600 °C) und hoher Temperatur (> 600 °C).

Betriebsdruck:

Niedriger Druck (≤ 1 MPa), mittlerer Druck (1–10 MPa), hoher Druck (> 10 MPa), das Material muss die Anforderungen an die mechanische Festigkeit unter dem entsprechenden Druck erfüllen.

Elektrische Dampfleitungsheizung

2. Gängige Materialien und anwendbare Szenarien

Edelstahl (am häufigsten verwendet)

Unterteilt in Modelle wie 304, 316, 310S usw. werden die Korrosionsbeständigkeit und die Hochtemperaturbeständigkeit der Reihe nach verbessert:

Edelstahl 304:beständig gegen allgemeine Korrosion (wie Wasser, Luft, schwache Säuren und Laugen), moderate Kosten, geeignet zum Erhitzen von Leitungswasser, normalem Industriewasser, Druckluft usw., Arbeitstemperatur ≤ 600 °C, Druck ≤ 10 MPa.

Edelstahl 316:enthält Molybdän, mit besserer Korrosionsbeständigkeit als 304, widersteht Meerwasser, salzarmen Lösungen, verdünnter Schwefelsäure usw., geeignet für Meeresumwelt, chemisch leicht korrosive Medien, Temperatur ≤ 800 ℃.

310S Edelstahl:hohe Temperaturbeständigkeit (≤ 1200 °C), starke Oxidationsbeständigkeit, geeignet für Heizszenarien wie Hochtemperatur-Rauchgas und geschmolzenes Salz, aber etwas geringere Korrosionsbeständigkeit als 316.

Kohlenstoffstahl

Niedrige Kosten, hohe mechanische Festigkeit (hält einem Druck von > 20 MPa stand), neigt jedoch zur Rostbildung (erfordert Rostschutzfarbe oder Verzinkungsschutz), nur geeignet für nicht korrosive Medien mit Raumtemperatur/mittlerer Temperatur (≤ 300 °C), wie z. B. Heizöl und gewöhnliche Industriegase.

Flüssigöl-Pipeline-Heizgerät

3. Auswahlschritte und Fallreferenzen

1. Kernanforderungen klären:

Bestimmen Sie zunächst das Medium (Korrosivität/Sauberkeit), die Temperatur (Raumtemperatur/hohe Temperatur), den Druck (hoher Druck/niedriger Druck?) und passen Sie dann die Materialeigenschaften an.

2. Typische Szenariobeispiele:

Heizung von Leitungswasser/normalem Industriewasser: Edelstahl 304 (Ausgleich von Kosten und Korrosionsbeständigkeit);

Erwärmung von Meerwasser/Abwasser mit niedrigem Salzgehalt: Edelstahl 316 (beständig gegen Chloridionenkorrosion);

Erhitzen von konzentrierter Salzsäure/starker alkalischer Lösung: Titanlegierung oder Hastelloy-Legierung (mit hohen Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit);

Warmwasserbereitung in Lebensmittelqualität: Edelstahl 316 (sauber + korrosionsbeständig);

Hochtemperatur-Rauchgasheizung (800 ℃): Edelstahl 310S (beständig gegen Hochtemperaturoxidation)

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Veröffentlichungszeit: 18. August 2025